Psychotherapeutische Praxis am Schauspielhaus Dipl. Psych. Dagmar Engelke-Frech
Psychotherapeutische Praxis am Schauspielhaus Dipl. Psych. Dagmar Engelke-Frech
Dipl. Psych. Dagmar Engelke-Frech Psychologische Psychotherapeutin
Dipl. Psych. Dagmar Engelke-Frech Psychologische Psychotherapeutin

Ruhig Blut

Auch resiliente Menschen kennen Sorgen und Nöte. Doch sie gehen gesünder damit um. Dabei hilft Achtsamkeit, wie ­körperliche Veränderungen an den Genen und im Gehirn nahelegen.
 

Den eigenen Atem beobachten. Die Dinge so annehmen, wie sie sind. Und wenn die Gedanken abschweifen, zum Hier und Jetzt zurückkehren. Klingt eigentlich ganz einfach. Doch jeder, der sich schon einmal in Achtsamkeit übte, weiß: Das ist leichter gesagt als getan. Gedanken an gestern und morgen, Urteile und Bewer­tungen, ja auch so manche Sorge begleiten uns beinahe ständig. Und zwar oft, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Sie abzulegen, und sei es auch nur für kurze Zeit, kann indes ein Gewinn sein.

Viele Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass Achtsamkeitsmeditation Stress reduziert – bei Gesunden ebenso wie bei Menschen mit Depressionen oder mit gravierenden körperlichen Erkrankungen. Forscher versuchen dies heute nicht nur per Fragebogen zu er­heben, sondern ebenfalls an physiologisch messbaren Indikatoren festzumachen. Laut einem Team um die kana­dische Psychologin Linda Carlson reduziert Acht­sam­keits­me­di­tation zum Beispiel bei Patientinnen mit Brustkrebs die sonst zu beobachtende Verkürzung der Telomere.

 

Als Telomere bezeichnet man die Endkappen der Chromosomen. Sie bestehen aus sich wiederholenden DNA-Sequenzen sowie Proteinen und sind bei verschiedenen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen, Infektionen oder Diabetes häufig gestutzt. Zudem haben Untersuchungen gezeigt, dass kürzere Telomere mit einer erhöhten Sterblichkeit etwa bei Brustkrebspatientinnen einhergehen. Da die Länge der Telomere durch Stress beeinflusst wird, gilt sie als ein Psychobiomarker …

 

Quelle: Patricia Thivissen

http://www.spektrum.de/magazin/wie-achtsamkeit-gesund-erhaelt/1499043

 

12.17

Weihnachten und seine Tücken

 

Weihnachten – Fest der Liebe und Fest der Freude. Und bald danach kommt schon Silvester. Die Menschen rücken zusammen, plötzlich wird alles ein wenig sanfter und entspannter. Leider aber nicht für jeden von uns.

 

Viele Menschen, denen es nicht so gut geht, die nicht das Glück einer intakten Familie oder eines vertrauten Freundeskreises haben, fallen gerade in Festtagszeiten in ein Loch. Kein Gleichgewicht mehr, keine Gelassenheit! Für sie scheint das Licht nicht so hell wie für andere, sie gehen auf den Weihnachtsmarkt, wo alle so fröhlich sind und fragen sich bedrückt: „Was soll ich eigentlich hier?“

 

Nicht immer reicht dann noch die Kraft, trotzdem wieder aufzustehen. Dabei möchte man sich doch so gern wieder seiner Stärken besinnen können. Oft geht das nicht mehr ohne Hilfe. Die Hürden auf dem Weg dorthin sind oft aber gar nicht so hoch, wie man anfangs glaubt. Mitunter braucht es gar nicht so viel, um sich freier zu machen, um sich wieder Zeit zu geben und sich selbst anzunehmen. Sich keine utopischen, sondern realistische Ziele zu setzen. Ich möchte Ihnen dabei helfen. Schließlich wusste schon Goethe: „Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

07.17

Selbstbewusst sein!

 

Wer in sich selber ruht, steht gut. Aber wie soll ich das erreichen, fragen viele. Sie möchten sich mehr zutrauen, einfacher auf Leute zugehen, mehr Mut zeigen und mehr Kreativität aus sich selbst schöpfen.

 

Manchmal jedoch fehlt dazu die Kraft. Die Gründe können vielfältig sein. Weil man sich zu hohe, zu unrealistische Ziele setzt? Weil man sich nicht so annimmt, wie man ist? Weil man immer perfekt sein will? Weil der Zweifel so oft nagt?

 

Selbstbewusst sein kann nur, wer sich selbst mag. Oder mehr als das: Wer sich selbst liebt. Sich dafür in regelmäßigen Abständen Zeit zu nehmen, ist Gold wert. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist vielmehr die Chance, seinen geraden Weg zu gehen und sich bewusst zu machen, wo man steht.

 

Jeder hat seine Stärken. Sie zu erkennen, ist eine ganz eigene Fähigkeit. Auch dafür bieten wir Ihnen Unterstützung.

 

04.17
Zu hohe Erwartungen?
 

Ziele zu haben, ist wichtig. Sie spornen an und halten uns in Bewegung. Ohne Ziele hätten wir wenig Halt und Orientierung.

Häufig setzen wir uns jedoch zu viele Ziele. Und zu hohe! Dies bedeutet neben körperlichen Risiken auch eine große Gefahr für die psychische Gesundheit. Das Trügerische daran: Man merkt es oft nicht sofort, weil die Kraft vor allem in jungen Jahren reicht, um viele Ziele dann doch zu erreichen. Aber irgendwann lässt die Kraft nach. Was gestern noch leicht von der Hand ging, fällt heute und morgen schwer. Deshalb ist es wichtig, in sich hineinzuhören und innezuhalten. Wir brauchen das, um zur Ruhe zu finden und eigene und fremde Erwartungen ins rechte Licht zu rücken.

Nicht umsonst sagt der Volksmund: Sterne kann man nicht vom Himmel holen. Warum versuchen wir es dann im Unterbewusstsein dennoch? Warum überfordern wir uns? Setzen Sie sich kleinere Ziele. Kleinere Schritte bringen oft mehr Befriedigung als die scheinbar großen, denn nach einem solchen Schritt vorwärts geht es oft zwei zurück. Wer mit gutem Puls 3000 Meter läuft, sollte nicht beim nächsten Mal 10.000 Meter anstreben, sondern vielleicht 3500. Wenn wir das erreichen, fühlen wir uns gut.

Leicht ist diese Erkenntnis aber nicht. Oft braucht es professionelle Beratung, um im Wust der vielen Erwartungen den Kopf über Wasser zu halten. Allein schaffen es viele Menschen nicht, trotz bester Vorsätze.

 

02.17

Normaler Stress oder Burn-out?

 

Für viele Menschen steigt der tägliche Druck immens. Am Arbeitsplatz wird immer mehr verlangt, und wer keine Arbeit hat, leidet täglich mehr. Konflikte im Privatleben kommen erschwerend hinzu, sei es in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis. Das prallt eine Zeitlang ohne große psychische Schäden ab, und wir retten uns mit mehr oder weniger groß ausgeprägter Selbstdisziplin. Hilfreich kann eine gezielte Entschleunigung sein, indem man regelmäßig einen Gang herunterschaltet. Dinge auch mal langsam zu tun, ist zwar in unserer schnelllebigen Zeit in den Hintergrund getreten, verlernt haben wir diese Fähigkeit aber nicht. Oder nehmen Sie Atempausen: Ein außerordentlich wirksames Mittel, um wieder sich selbst zu entdecken und gefestigter zu werden.

 

Irgendwann aber reicht die eigene Selbstdisziplinierung nicht mehr. Mit der Psyche ist es wie mit der physischen Gesundheit: Vorsorgemaßnahmen und frühzeitige Diagnose sollten nicht zu lange verzögert werden. Sonst verfestigen sich die gefährlichen Symptome und wachsen zu einer handfesten Krise aus. Rechtzeitig erkannt, ist ein drohendes Burn-out viel leichter zu beherrschen – mit gezielten und therapeutisch unterstützten Abwehrmaßnahmen.

 

06.01.17

Im neuen Jahr wird alles anders?

Gute Vorsätze fürs neue Jahr scheinen seit langem zu Silvester dazu zu gehören.

Das Pläne-schmieden und Ziele stecken ist schon ein erster Schritt - allein die Umsetzung führt zum Erfolg. Es gibt viele Studien zu diesem Thema: Forscher in USA haben die Menschen nach ihren guten Vorsätzen gefragt und fanden:

An erster Stelle (knapp 46 % der Befragten) kommt häufig der Entschluss, das Leben mehr zu genießen.  Mit 41 % kommt direkt danach der Wunsch, ein gesünderes Leben zu führen -  der Vorsatz, mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen erreicht mit 33 % den 3. Platz.

Womit wollen Sie gleich heute anfangen?

 

 

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